Wenn du Blumen magst, dein Raum aber schlichte Möbel und klare Linien hat, schau genau hin, wie die Blumen gezeichnet sind. Feine Konturen, Fotografien und sichtbare Pinselstriche können einer floralen Wand jeweils einen anderen Charakter geben. Das Motiv allein verrät dir nicht, welches Design in deinen Raum gehört.
Beginne mit der Zeichnung. Sie unterscheidet oft ein grafisches Blumendesign von einem gemalten Garten, selbst wenn beide eine ähnliche Farbpalette verwenden.
Eine grafische Blume beginnt mit ihrer Kontur
Deco Buds reduziert Blatt- und Blütenformen auf schwarze Linien auf elfenbeinfarbenem Grund. Die wiederholten Formen lassen sich leicht verfolgen, und dazwischen bleibt der Hintergrund sichtbar.
Das ist eine hilfreiche Richtung, wenn dir an Blumen vor allem ihre Form gefällt. Du kannst der Wand einen botanischen Bezug geben und zugleich die klare Zeichnung anderer grafischer Designs bewahren.
Ein geschwungener Stuhl oder ein schlichter ovaler Tisch greift die runden Formen der Zeichnung auf. Da die Tapete eine begrenzte Farbpalette verwendet, muss ein farbiges Möbelstück nicht mit mehreren Blumenfarben abgestimmt werden.
Gemalte Blumen bringen die Handschrift des Künstlers in den Raum
Bei Pumpkin Poppies I von Shirley Novak bleiben die Blütenköpfe und geschwungenen Stängel erkennbar und haben zugleich eine malerische Gestaltung. Das Creme hinter den orangefarbenen und gelben Blüten hält die Farben auseinander.
Die Malerei gehört zum Reiz. Wenn du dieses Design wählst, lass im Raum ein paar schlichtere Flächen, an denen das Auge den Unterschied wahrnehmen kann. Eine schlichte Tischplatte neben gemalten Blumen kann die Qualität der Zeichnung deutlicher zeigen als eine Sammlung zusätzlicher floraler Accessoires.
Für eine freiere Komposition mit mehr Farben vergleiche es mit Silvia Vassilevas Colorful Garden I . Die beiden Künstlerinnen behandeln dasselbe übergeordnete Motiv unterschiedlich. Öffne die Details und entscheide, wessen Handschrift du jeden Tag sehen möchtest.
