Tapete im offenen Wohnbereich: Wo soll das Motiv beginnen und enden?

Wenn Wohn- und Essbereich eine Wand teilen, braucht die Tapete einen klaren Abschluss. Nutzen Sie eine Ecke, eine Türöffnung oder einen Pfeiler als Grenze und wählen Sie bei einer durchgehenden Wand zwischen der gesamten Fläche und einem gerahmten Tapetenfeld.

Eine Wand hinter dem Esstisch kann genügen

Wenn Sie dem Essbereich einen eigenen Charakter geben möchten, beginnen Sie mit der Wand hinter dem Tisch. Wird sie von Ecken oder Türöffnungen begrenzt, findet die Tapete dort einen natürlichen Abschluss. Sie kann den Essbereich zusammenhalten, ohne dass Sie auch das Wohnzimmer tapezieren.

Betrachten Sie die Wand vom Esstisch und vom Sofa aus. Ein niedriges Sideboard lässt viel vom Motiv sichtbar, eine hohe Vitrine kann dagegen einen großen Teil des Bildes verdecken. Wählen Sie die Komposition danach, was oberhalb und neben den Möbeln zu sehen sein wird.

Flourish the Flow gehört zu unseren meistbestellten abstrakten Motiven. Die grünen und blauen Farbfelder und die gemalten Blattformen bieten mehrere Bildbereiche, mit denen Sie arbeiten können. Wir würden dem Motiv eine zusammenhängende Wand hinter dem Essbereich geben, die auch vom Wohnzimmer aus sichtbar ist.

Eine durchgehende Wand braucht einen bewusst gewählten Abschluss

Verläuft die Wand ohne Unterbrechung vom Sofa bis zum Esstisch, ist es oft am einfachsten, die ganze Fläche zu tapezieren. Beide Bereiche erhalten so denselben Hintergrund, und Sie müssen keinen Abschluss mitten auf einer glatten Wand finden.

Wenn Sie nur hinter dem Sofa tapezieren möchten, kann ein gerahmtes Tapetenfeld eine Alternative sein. Markieren Sie die geplante Breite zunächst mit Malerkrepp und schauen Sie, wie das Feld zum Sofa passt. Eine schmale Leiste rund um die Tapete schafft einen klaren Abschluss.

Lassen Sie das Feld auf beiden Seiten etwas über das Möbelstück hinausreichen. Dadurch bleibt mehr vom Motiv sichtbar, und seine Platzierung hängt weniger davon ab, wo genau das Sofa steht.

Legen Sie vor der Bestellung die gesamte Tapetenfläche fest. Ein klarer Abschluss und eine Komposition, die aus mehreren Richtungen funktioniert, tragen mehr zum Gesamtbild bei als eine Bildmitte, die genau über einem einzigen Möbelstück sitzt.

Fototapete und Rapportmuster verhalten sich unterschiedlich

Eine Fototapete hat eine Komposition mit Anfang und Ende, weshalb die Platzierung wichtiger wird. Entscheiden Sie, welcher Bildteil auf Augenhöhe liegen soll und was an beiden Seiten der Wand übrig bleibt.

Ein sich wiederholendes Muster verzeiht mehr. Es kann über eine lange Wand und um eine Ecke laufen, ohne dass die Komposition bricht, was die Anwendung bei langen oder von Öffnungen unterbrochenen Wänden erleichtert.

Magnolia Season ist ein sich wiederholendes Blumenmuster. Die Blüten sind groß genug, um vom Sofa aus zu wirken, und der Rapport erlaubt es, das Motiv ohne Bruch an einer Türöffnung vorbeizuführen.

Prüfen Sie den Blick aus Küche und Flur

In einem offenen Wohnbereich sehen Sie die Wand aus mehreren Richtungen. Stellen Sie sich in die Küche, an den Esstisch und in den Flur und betrachten Sie die Wand von jedem Punkt aus, bevor Sie sich entscheiden.

Ein Motiv, das vom Sofa aus ausgewogen wirkt, kann schräg aus der Küche anders aussehen. Kleben Sie ein Muster an die Wand und lassen Sie es einige Tage hängen, damit Sie es bei Tageslicht und am Abend sehen.

Legen Sie vor der Bestellung die gesamte Tapetenfläche fest. Ein klarer Abschluss und eine Komposition, die aus mehreren Richtungen funktioniert, tragen mehr zum Gesamtbild bei als eine Bildmitte, die genau über einem einzigen Möbelstück sitzt.