Welche Wandfarbe passt zu deiner Tapete?

Sobald die Tapete feststeht, braucht die Wandfarbe eine konkretere Aufgabe. Sie kann den Hintergrund auf einer anderen Wand fortsetzen, einen kleineren Farbanteil des Designs aufgreifen oder einer Tür eine stärkere Kontur geben. Je nachdem, welche Aufgabe du wählst, können mit derselben Tapete ganz unterschiedliche Räume entstehen.

Hier sind drei Möglichkeiten, eine Farbpalette um ein Design herum aufzubauen.

Ein heller Hintergrund für einen Raum mit fließenden Übergängen

Bei Magnolia Season ist das helle Blau hinter den weißen Blumen die größte zusammenhängende Farbfläche. Ein verwandtes Puderblau auf den benachbarten Wänden würde diesen Hintergrund durch den Raum fortsetzen.

Leisten und andere Holzelemente in einem sanften Weiß verbinden die hellen Farben. Braune Möbel oder Möbel aus naturbelassenem Holz greifen die Wärme der verzweigten Stängel auf, während Blau die Hauptfarbe der Wände bleibt.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen dem Fortsetzen eines Hintergrunds und dem Aufgreifen eines kleinen Blütenblatts. Eine helle Blütenfarbe auf allen anderen Wänden schafft einen stärkeren Bruch rund um die Tapete, obwohl diese Farbe im Design vorkommt.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen dem Fortsetzen eines Hintergrunds und dem Aufgreifen eines kleinen Blütenblatts. Eine helle Blütenfarbe auf allen anderen Wänden schafft einen stärkeren Bruch rund um die Tapete, obwohl diese Farbe im Design vorkommt.

Ein warmer Neutralton, wenn die Tapete mehrere Farben enthält

Pumpkin Poppies I zeigt orange und gelbe Blumen auf cremefarbenem Grund. Ein warmes Cremeweiß auf den anderen Wänden setzt den Hintergrund fort. Eine der kräftigeren Blumenfarben kann dann auf eine kleinere gestrichene Fläche kommen.

Eine cremeweiße Wand, ein Schrank in gedämpftem Orange und schlichte cremefarbene Holzelemente geben den Blumen zum Beispiel passende Begleiter, ohne Orange überall zu wiederholen. Ist der Schrank groß, wähle eine sanftere Variante des Orange. Die Tapetenfarbe kann eine Richtung vorgeben, ohne dass du ihren leuchtendsten Punkt exakt nachbilden musst.

Dieser Ansatz ist besonders hilfreich, wenn der Raum bereits warmes Holz enthält. Der neutrale Anstrich verbindet sich mit dem Hintergrund, sodass du weniger kräftige Farben gleichzeitig aufeinander abstimmen musst.

Dunkle Farbe für eine geborgenere Atmosphäre

Purple Perplexed hat leuchtende Blumen auf dunklem Grund. Tiefes Anthrazit auf den benachbarten Wänden würde diese Tiefe fortsetzen. Ein kleines pflaumen- oder bernsteinfarbenes Detail könnte die Blumen aufgreifen, ohne mit all ihren Farben zu konkurrieren.

Wenn du eine deutlichere Abgrenzung um die Tapete möchtest, vergleiche dasselbe Design mit einer warmen steinfarbenen Wandfarbe. Die gestrichenen Wände werden dann als eigene Flächen sichtbarer. Bei keiner Variante musst du die Tapete ändern, doch der Unterschied im Raum kann erheblich sein.

Entscheide dich zwischen diesen Wirkungen, bevor du nach einem exakten Farbton suchst. Das grenzt die Auswahl deutlich ein.

Prüfe die endgültige Farbabstimmung an der gedruckten Tapete

Ein Bild auf dem Handy hilft beim Zusammenstellen möglicher Farbpaletten. Für die endgültige Farbabstimmung brauchst du gedruckte Tapete und echte Farbe. Mit einem kleinen gedruckten Tapetenmuster kannst du die beiden Materialien vor dem Tapezieren nebeneinanderlegen.

Streiche deine Farbprobe auf eine bewegliche Platte und halte sie neben das Papier an der Wand. Betrachte sie bei Tageslicht und mit deinen üblichen Lampen. Beziehe auch den vorhandenen Boden oder die Leisten in die Ansicht ein. Eine Farbe, die genau zum Design passt, kann für die anderen Flächen im Raum trotzdem die falsche sein.

Lass die Farbprobe vor dem Kauf der gesamten Farbmenge lange genug neben der Tapete stehen, um beide unter den Bedingungen zu sehen, unter denen du den Raum normalerweise nutzt.